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Referenzen "Jugend belebt Leerstand" in Stadthagen

"Jugend belebt Leerstand" in Stadthagen

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In einem innenstadtnahgelegenen Gebäude (ehemalige Spielhalle, dann Fahrradwerkstatt) in der Stadthäger Nordstadt soll ein neues, selbstverwaltetes Aktionszentrum mit Jugendcafé, Werkstatt, Küche und Büro für den Verein TuWat e.V. entstehen. Der Jugendverein (Antragsteller) wird dabei von der consulting mensch und region, Nachhaltige Prozess- und Regionalentwicklung, Birgit Böhm, Wolfgang Kleine-Limberg GbR unterstützt. Das Gebäude wurde von den Jugendlichen selbst ausgewählt, da es neben nur einem anderen die Anforderungen der Jugendlichen an Raumgröße und Nutzungsmöglichkeiten, Mietpreis und Nutzungsperspektiven erfüllt. Die Stadt unterstützt das Vorhaben und trägt die Mietkosten für die nächsten 5 Jahre.

 

Die Jugendlichen bauen das Haus nach eigenen Vorstellungen selbstorganisiert und flankiert durch die KooperationspartnerInnen (Stadt, Architekt, Planungsbüro) und, wenn notwendig, mit Hilfe von Handwerkern um. Auch die spätere Verwaltung liegt bei TuWat e.V.. Die Jugendlichen wollen sich über den Betrieb des Jugendhauses hinaus auch im Rahmen der Stadtentwicklung einbringen und sich an Aktivitäten z.B. des Bündnisses Nordstadt (Stadtentwicklungsinitiative für die Nordstadt Stadthagens) beteiligen oder auch in Zusammenarbeit mit der benachbarten Kirchengemeinde Jugendaktivitäten starten. Auf diese Weise sollen Impulse insbesondere in der Nordstadt und angrenzenden Bereichen entstehen, die ein interessantes Milieu für Jugendliche und junge Menschen in Stadthagen formt.

Die Stadt Stadthagen sieht dies nicht nur als wichtigen Beitrag zur Schaffung und Gestaltung einer jugendgerechten Stadt, sondern betrachtet das Engagement der Jugendlichen von TuWat e.V. auch als einen Beitrag, dem demographischen Wandel und damit der Überalterung der Stadt etwas entgegenzusetzen und zudem die jungen Menschen enger an ihre Stadt zu binden. Menschen, die sich für ihre Stadt engagieren, kommen – so hofft man – nach der Ausbildung eher wieder in ihre Stadt zurück oder sind noch mit ihr verbunden.

Zitat BBSR: "Grundgedanke des Forschungsfeldes ist es, Jugendliche als Akteure der Stadtentwicklung zu akzeptieren und zu fördern. Dieser Ansatz wird unter der besonderen Herausforderung "Jugend belebt Leerstand" mit aktuellen Prozessen des Stadtumbaus verknüpft, die zu einer Revitalisierung von Innenstädten und damit auch zur Verringerung der Flächeninanspruchnahme führen sollen. In diesem integrativen Ansatz liegt der Ausgangspunkt für das Forschungsfeld." (siehe weitere Informationen hier.)

Auftraggeber von mensch und region: Verein TuWat e.V.

Ansprechpartnerin bei mensch und region: Dipl.-Geogr. Birgit Böhm

 

 

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