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Scheunenviertel Niedersachsen

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Ausgangssituation

Scheunenviertel in Niedersachsen sind eine ganz besondere Bau- und Siedlungsform. Für ihre nachhaltige Perspektive geht es in der Zukunft darum, die Scheunenviertel als Siedlungsform durch eine wirtschaftliche, kulturelle oder gemeinwesenorientierte Nutzung zu erhalten und weiterzuentwickeln. Dabei sollen sie ihr typisches, dörfliches Gepräge behalten.

Notwendig ist daher das Aufzeigen und Erarbeiten von möglichen Nutzungen und von gemeinsamen marktfähigen Produkten, um eine ökonomische Tragfähigkeit der Anlagen zu erhalten bzw. zu initiieren.

Die drei zentralen Aufgaben von KISCH sind:
  • Erweiterung der bestehenden Initiative (Aller-Weser-Hunte) durch Recherche und Integration weiterer Viertel und ähnlicher ergänzender Siedlungsformen
  • Entwicklung von gemeinsamen Produkten und Grundlagen für die Öffentlichkeitsarbeit
  • Einführung einer angepassten Organisationsform

Zieldefinition

mensch und region fasst KISCH als einen Entwicklungsprozess auf, der im Ergebnis zu einem eigenständigen und selbsttragendem Netzwerk führt.

In der Umsetzung bedeutet dies, von Beginn an mit den beteiligten Personen, Gruppen, Vereinen, sonstigen Institutionen sowie der öffentlichen Hand in einem systemischen Ansatz

  • die bestehende Bestanderhebung für weitere Scheunenviertel und ähnliche Siedlungsstrukturen weiter zu führen,
  • Wege zu erarbeiten, auf welche Weise und mit welchen Mitteln die derzeit aktiven und zukünftigen Akteure dauerhaft in KISCH eingebunden werden,
  • individuelle und gemeinsame Angebote zu entwickeln,
  • die Grundlage für die gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit herzustellen,
  • eine tragfähige Organisationsform herauszuarbeiten und einzuführen, sowie


durch gemeinsame Aktionen (Events) die Aufmerksamkeit auf die Scheunenviertel zu lenken.

Übertragbarkeit

Die historischen und kulturellen Bau-, Siedlungs- und Landschaftselemente bieten eine Vielfalt von unverkennbaren und individuellen Bestandteilen unserer Kulturlandschaft. Der scheinbare Gegensatz des abstrakten Anspruchs an einen gemeinsamen Grundgedanken einerseits und der hohen strukturellen und persönlichen Individualität der Einrichtungen andererseits ist bei vielen ländlichen Aktivitäten in Niedersachsen anzutreffen. Übertragbar sind:

  • die entwickelte Methode, das Gemeinsame im Individuellen zu finden und durch außenstehende Experten zu spiegeln,
  • die Methodik der Kreativworkshops,
  • die Bestimmung der Kundenwünsche und Verknüpfung mit den lokalen Voraussetzungen,
  • die Methodik der Produktentwicklung
  • die Analyse verschiedener Organisationsformen
  • die Einführung der angepassten Organisationsform sowie
  • die begleitende Öffentlichkeitsarbeit.


Zielthemen könnten z.B. die Gartenhorizonte, historische Wind- oder Wassermühlen, Klöster und Kirchen oder Guts-, und Herrenhäuser sowie deren historischen Gärten und Parks sein.

Es arbeiten an diesem Projekt:

mensch und region

Dipl.-Ing. Landespflege W. Kleine-Limberg,
Dipl.-Ing. Architekt und Stadtplaner I. Henckel

Universität Hannover – Historisches Seminar

Wissenschaftl. Begleitung Prof. Dr. K-H. Schneider

Graphik, S:DESIGN

Rüdiger Schubert

Ansprechpartner ist Herr Kleine-Limberg 0511 44 44 54 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

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Allianz für Nachhaltigkeit

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mensch und region ist Mitglied in der Allianz für Nachhaltigkeit Niedersachsen.
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.nachhaltigkeitsallianz.de 

KOMPETENZZENTRUM RAUMFORSCHUNG UND REGIONALENTWICKLUN G IN DER REGION HANNOVER E.V.

http://www.kompetenzzentrum-hannover.de/

Vorstand 2013
Prof. Dr. Rainer Danielzyk (Vorsitzender)
Dipl.-Geogr. Birgit Böhm, mensch und region (Stellv. Vorsitzende)
Prof. Dr. Michaela Hohkamp (Stellv. Vorsitzende)

 

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