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Bildung für Nachhaltige Entwicklung in kleinen Gemeinden Tschechiens/Orte für`s Leben

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Initiierung von lokalen Prozessen zur Bildung für Nachhaltige Entwicklungin drei kleinen gemeinden Tschechiens als Basis für die Entwicklung und Erarbeitung einer Lokalen Agenda 21 bzw. eines nachhaltigen kommunalen Entwicklungskonzeptes

I
Auftraggeber:

Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Projektlaufzeit:

2009 – 2011

Ausgangssituation:

Die Tschechische Republik hat schon kurz nach der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro 1992 Gesetze erlassen und Vorhaben definiert, die der Umsetzung der nachhaltigen Entwicklung dienen sollten. Die Umsetzung ist jedoch erschwert, da durch die kommunistisch geprägte Vergangenheit die Grundbedingungen hierfür anders sind als in Deutschland. Die lokale Bevölkerung weist ein Verhaltensmuster auf, welches die Anforderungen eines auf Nachhaltigkeit orientierten Lebensstils, insbesondere aufgrund des Trends zur Individualisierung, nicht ausreichend erfüllt. Erste Ansätze für eine Änderung der Verhaltensmuster wurden identifiziert und drei Arbeitsschwerpunkte herausgearbeitet:
  • Erziehung und Bildung für Nachhaltigkeit;
  • Vertiefung des Umweltbewusstseins der Bevölkerung, Anregen und Einüben grundlegender, zur nachhaltigen Entwicklung führender Gewohnheiten mit systematischer Aufklärung/Beratung zur Nachhaltigen Entwicklung;
  • Schutz der Landschaft in den Gemeinden und in ihrer unmittelbaren Nähe, Erhöhung der Attraktivität für das Leben und die Freizeitgestaltung durch aktive und partizipative Projektarbeit.


Projektauftrag:

Das Ziel des Projektes besteht entsprechend der Notwendigkeit der vorab ausgeführten ganzheitlichen Lernprozesse in der Schaffung von Bedingungen sowie in der Initiierung eines auf Nachhaltigkeit orientierten Entwicklungsprozesses, um

  • die Lebensqualität auf der persönlichen Ebene zu erhöhen und gleichzeitig
  • konkrete, auf Nachhaltigkeit orientierte Entwicklungen der Umwelt in der Region der drei Gemeinden - Hrímezdice, Necín, Obory - zu initiieren.


Auf diese Weise wird die Verknüpfung des sozio-kulturellen Umfeldes mit dem Lernen des Individuums und den damit verbundenen Auswirkungen auf das Lebensumfeld erfahrbar und nachvollziehbar. Um die Einbeziehung der Bevölkerung aller Altersgruppen zu gewährleisten, wird ein vielfältiger, z.T. auch partizipativ vorbereiteter Informations- und Kommunikationsmix genutzt. Durch die umfassende Beteiligung der Akteure entstehen gemeinsame Lernerfahrungen und Beziehungen untereinander, die das Netzwerk derer, die Nachhaltigkeit umsetzen wollen, stärkt. Das gemeinsame Lernen vertieft das Umweltbewusstsein.

Der strategische Projektaufbau wird durch mensch und region in einem Coaching-Prozess begleitet und evaluiert. Dabei wird darauf geachtet, dass sowohl die Leitungsebenen wie auch die EinwohnerInnen der Kommunen an dem Prozess proaktiv beteiligt sind und sich einbringen.

Projektpartner:

mensch und region

Dipl.-Geogr. Birgit Böhm

Verein für die Umwelt der Region Hrímezdice, Necín, Obory /CZ

Eva Zirhutova

Grundschule und Kindergarten Necín /CZ

 

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mensch und region ist Mitglied in der Allianz für Nachhaltigkeit Niedersachsen.
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.nachhaltigkeitsallianz.de 

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http://www.kompetenzzentrum-hannover.de/

Vorstand 2013
Prof. Dr. Rainer Danielzyk (Vorsitzender)
Dipl.-Geogr. Birgit Böhm, mensch und region (Stellv. Vorsitzende)
Prof. Dr. Michaela Hohkamp (Stellv. Vorsitzende)

 

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