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Dorfentwicklung Harzer Klosterdörfer

Anfang 2018 wurden die Harzer Klosterdörfer mit den Orten Braunlage und Hohegeiß (Stadt Braunlage) des Landkreises Goslar und Walkenried, Wieda und Zorge (Gemeinde Walkenried) des Landkreises Göttingen in das niedersächsische Dorfentwicklungsprogramm aufgenommen. Im Anschluss startete mensch und region mit der Umsetzung der im Dorfentwicklungsplan festgehaltenten Projektideen.

Landschaftlich sind unterschiedliche Prägungen in der Dorfregion erkennbar. Braunlage und Hohegeiß als Teil des Oberharzes, am Rande des Nationalparkes Harz, sind durch zahlreiche Wald- und Bergwiesenflächen sowie Berg- und Talgebiete geprägt. Im Übergang zum Harzer Vorland befinden sich Wieda und Zorge mitten in den Harzer Wäldern. Am Südrand liegt Walkenried, landschaftlich geprägt durch die Teiche der Ziesterzienser Mönche und die Gipskarstformationen.

Zahlreiche touristische Highlights wie das Kloster Walkenried sowie diverse Wintersport- und Naherholungsmöglichkeiten bestehen in den Orten der Dorfregion. Dennoch stellt der demographische Wandel, gekennzeichnet durch Abwanderung und Alterung, eine Herausforderung in der Dorfregion dar. Weitere Schwerpunkte sind die Entwicklung touristischer Möglichkeiten sowie Leerstandsmanagement und Gebäudebestandserhaltung.

Hervorzuhebende Projekte, die in der Umsetzungsbegleitung fokussiert wurden, sind die Gestaltung des Klosterumfeldes in Walkenried, die Entwicklung von Gemeinschaftsräumlichkeiten in Hohegeiß, die Entwicklung des Freibades in Zorge sowie die Entwicklung eines Skateplatzes in Braunlage. Zudem wurden viele private Sanierungsmaßnahmen durch die ortsansässige Bevölkerung beantragt.

Vertiefende Informationen befinden sich auf der Homepage www.harzer-klosterdörfer.de

Bearbeitet durch:                                  

  • Dipl. Ing. Wolfgang Kleine-Limberg (BDLA, IfR)
  • Dipl.-Ing Ivar Henckel (AKN, SRL)
  • M. Sc. Matthias Lange